Vertiefung
Klarheit statt Diagnose
Intensiv-Format · Nur in Präsenz
Immer öfter berichten Mitarbeitende von psychischen Diagnosen — ADHS, Depression, Hochsensibilität, Burnout — manchmal ärztlich gestellt, oft als Selbstzuschreibung. Führungskräfte stehen dann zwischen Fürsorge, Leistungsverantwortung und der eigenen Unsicherheit, was sie überhaupt sagen dürfen. Sie sind keine Therapeut:innen — und müssen trotzdem führen. Das verlangt eine eigene Klarheit.
Worum es geht
Sie führen ein Team. Keine Therapie.
Psychische Diagnosen entstehen heute schneller — durch Ärzt:innen, durch Selbst-Recherche, durch Social Media. Was bleibt: das Team läuft weiter, Aufgaben müssen erledigt werden, Verantwortung wird getragen. In diesem Format trainieren Sie, in dieser Spannung handlungsfähig zu bleiben. Nicht durch Wegsehen. Nicht durch Pseudo-Therapie. Sondern durch Klarheit in der eigenen Rolle: Was kann ich als Führungskraft tragen, was darf ich einfordern, wo geht etwas an andere Stellen weiter?
Was Sie mitnehmen
Vier konkrete Hebel — direkt nach dem Format anwendbar.
Die eigene Rolle abgrenzen
Sie unterscheiden klar, was Führung leisten kann — und wo Betriebsarzt, BEM, Personalabteilung oder Therapie zuständig sind.
Leistung benennen, ohne zu pathologisieren
Sie üben, Verhalten und Erwartungen sachlich zu adressieren — ohne die Person auf eine psychische Diagnose zu reduzieren.
Sprache für schwierige Gespräche
Sie entwickeln Formulierungen für Momente, in denen psychische Diagnose, Belastung und Leistungserwartung aufeinandertreffen.
Verantwortung beider Seiten klären
Sie lernen, welche Arbeitsanpassungen Sie anbieten können — und was Sie an Mitwirkung vom Mitarbeitenden erwarten dürfen.
Für wen
Wann dieses Format das richtige ist.
Für Führungskräfte, die mit psychischer Belastung im Team konfrontiert sind und in der Spannung zwischen Empathie und Verantwortung handlungsfähig bleiben wollen.
- Operative Führungskräfte mit Personalverantwortung, die solche Gespräche selbst führen
- Team-Leads und Abteilungsleitungen, die zwischen Mitarbeitenden, HR und Geschäftsführung vermitteln
- Verantwortliche, die wiederholt mit Selbstdiagnosen, Schonungswünschen oder anhaltenden Leistungseinbrüchen umgehen müssen
Wer Sie begleitet
Ein interdisziplinäres Team — klinisch, akademisch, didaktisch.
Wir bringen vier Perspektiven zusammen, damit Sie in einem fachlich sauberen Rahmen üben können — Führung, ärztliche Verantwortung, akademische Tiefe, klinische Erfahrung. Die namentliche Vorstellung der noch offenen Rollen folgt mit Veröffentlichung des ersten Termins.
Alexander Nusselt
Trainer & Konzeption
Executive Sparring Partner und Coach für Führung und Verhaltensänderung. Methodische Tiefe für dieses Format holt er aus seiner Arbeit als Heilpraktiker für Psychotherapie.
Name folgt
Ärztliche Leitung
Fachärztliche Verantwortung für den klinischen Rahmen. Stellt sicher, dass medizinisch sensible Themen sauber eingeordnet werden — und dass die Grenzen zwischen Führung, Therapie und ärztlicher Versorgung respektiert bleiben.
Name folgt
Prof. für Psychologie & Psychotherapie
Wissenschaftliche Tiefe zu psychischen Störungsbildern, Diagnoseprozessen und aktueller Forschung. Verortet Selbstdiagnose-Phänomene und klinische Krankheitsbilder im evidenzbasierten Kontext.
Name folgt
Psychotherapeut:in
Klinische Perspektive auf die Mitarbeitenden-Seite — was Therapie leisten kann, wo ihre Grenzen liegen und wie die Schnittstelle zur Führungsrolle aussieht.
In den Praxissimulationen kommen Trainingspartner:innen aus dem spannungsRAUM®-Pool zum Einsatz — sie bringen schwierige Mitarbeitenden-Gespräche aus dem Alltag in den Raum, von der Selbstdiagnose-Konfrontation bis zur Leistungsklärung unter Belastung.
Termin & Anmeldung
Termine in Vorbereitung.
1.690,– €
inkl. MwSt.
Wir setzen Sie auf die Vormerkliste — Sie erfahren als erste, wann das nächste Format startet, und können sich dann verbindlich anmelden. Kein Werbe-Newsletter.